Basierend auf Friedrich Schillers bürgerlichen Literaturklassiker „Die Jungfrau von Orléans“ beschäftigt sich die Tanzperformance mit vom patriarchalen Blick geprägten kulturhistorischen Motiven und interpretiert sie aus queerer Sicht neu.
Ungehorsam, zärtlich und verführerisch entfaltet sich „Joan“ zwischen verkörpertem Storytelling, Show und Ritual. Die Performer*innen untersuchen, wie heroische und religiöse Gesten umgedeutet und rekontextualisiert werden können.
„Joan“ befasst sich mit der Frage, wer kulturelle Narrative formt, welche Perspektiven darin zum Ausdruck kommen und welche ausgeschlossen werden, und wie Geschichten durch plurale Perspektiven geöffnet werden können.
*Hinweis: In einigen Momenten werden die Besucher*innen eingeladen, mit der Performance zu interagieren, sofern sie das möchten.
Am 21. August laden wir im Anschluss an die Performance zu einem Artist Talk ein, moderiert von Juno Mahla.
Choreografie, Konzept: Hannah Schillinger
Co-Choreografie, Performance: Eléonore Barbara Bovet, Julie Carrere
Sounddesign, Komposition: s.t3v
Lichtdesign: Vito Walter
Bühnenbild, Kostüm: Lucy / Louis Caspar Schmitt
Dramaturgie: Juno (Jenny) Mahla
Sprache: Englisch (Übertitel in Englisch und Deutsch)
Dauer: 70 min
Gefördert und unterstützt durch das Kulturreferat München, Schwere Reiter, Tanztendenz München e.V., in Koproduktion mit DOCK ART.
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