FAQs

Bewerbungen für Präsentationen
Bitte schickt uns bei Interesse eine Bewerbung an Wibke Janssen und Peter Pleyer:
–> program@dockart.de

FAQs & SAQs
FAQs & SAQs (Sometimes asked questions) zum DOCK 11 (Bühne)

Wie lange gibt es Euch schon?

Als permanente Spielstätte gibt es die Halle des DOCK 11 mit bis zu 99 Plätzen seit 1998. In unserer zusätzlichen Spielstätte, dem großen Studio im EDEN, können Künstler:innen seit 2009 vor bis zu 150 Zuschauer:innen spielen.

Ihr vergebt die Bühne jede Woche an eine andere künstlerische Gruppe. Geht es Euch dabei vorrangig darum, die Szene zu unterstützen oder etwas zu präsentieren, was Ihr für gut haltet?

Es ist beides, ein offener Prozess. Wir versuchen, Freiflächen und Begegnungen zu schaffen, um dann zu schauen, was es eigentlich ist, was uns aneinander interessiert. Insofern gibt es sowohl neue als auch wachsende Begegnungen. Da wir jede Woche ein anderes Stück zeigen, sichten wir sehr viel und treffen sehr viele Entscheidungen. Wir möchten aber keine Kriterien festlegen, die uns in der Breite einschränken. Wir möchten niemanden von vornerein ausladen.

Wie wählt Ihr aus?

Unsere Arbeit findet hier mitten in Berlin statt. Schwerpunkt bilden Künstler:innen, die in der Stadt arbeiten sowie die Themen, die sie bewegen. Tanz in Berlin ist jedoch sehr international. Viele arbeiten sowohl in Berlin als auch in anderen Städten und Ländern. Es gibt auch Leute, die in anderen Ländern arbeiten, die aber trotzdem einen Bezug zur Stadt und peer groups hier haben. Für Künstler:innen, die bei uns auftreten, ist es wichtig, dass sie bereits ein Umfeld möglicher Interessent:innen mitbringen. Wir helfen ihnen bei der Vermarktung, aber dadurch, dass wir stilistisch so diverse Arbeiten zeigen wollen, können wir ihnen kein Stamm- oder Abo-Publikum bieten.

Können sich nur Tanzkünstler:innen bewerben?

Der Schwerpunkt liegt auf Tanz, aber es gibt auch eine Offenheit für andere Formate.

Wie kann sich ein Publikum bei Euch orientieren, das sich noch nicht gut im Tanz auskennt, aber Interesse hat? Wie findet man das Richtige für den eigenen Geschmack?

Tatsächlich passiert viel im Austausch – in der Szene selbst, durch den Unterricht an unserer Tanzschule und durch die Netzwerke, die von den Künstler:innen mitgebracht werden. Aber es gibt über die Webseite hinaus auch offene Räume wie den Hof und die Bar im DOCK 11 oder den Garten und das Café im Eden*****, wohin jede und jeder eingeladen sind, um sich zu informieren und auszutauschen.

Es gibt die Bühnen, die Studios, den Garten, die Bar, das Café, die Gästezimmer. Ihr habt ökologische Materialien für die Renovierung der Räume verwendet, angefangen einen Nutzgarten anzulegen, im Café achtet Ihr auf Nachhaltigkeit. Gilt dieses Motto auch für die Kunst?

Richtlinien gibt es nicht, ein Interesse auf jeden Fall. Es ist ein Geben und Nehmen. Wir lernen in dieser Beziehung sehr gerne auch von den Produktionen, beziehungsweise der Art, wie produziert und wie das artikuliert wird.

Kein Motto?

Das Ritual mit den Wunderkerzen. Nach jeder Premiere werden Wunderkerzen angezündet. Jede:r, der und die dabei ist, darf sich dabei etwas wünschen.