Performance

Degrees of Freedom

Ein Duett über Liebe von Team Volume

In Zeiten von Klimaerwärmung, Klimakatastrophen, Pandemien, Wirtschaftskrise, Krieg und Flucht sehne/n ich/wir mich/uns nach Liebe. Sexparties, Partner Apps und Cruising war selten so gefragt wie in dieser Zeit: Menschen sehnen sich nach Nähe, während Digitalisierung und Wirtschaft einen abgesonderten, für sich selbst sorgenden Menschen erzeugt.
Die Kompensation einer ganzen Gesellschaft, die Konsum und Kapital als Freude oder Ersatz von Liebe verwendet steht einer Bewegung von Liebe und Zusammenhalt gegenüber. Mit einem Klick den Traumpartner oder das perfekte Rendezvous finden – die Unverbindlichkeit als Teilbegleiter dieser menschlichen Begegnung.
Was passiert wenn das Alter, Krankheit oder einfach nur der echte Mensch in einer Beziehung sichtbar wird? Halten Leute Nähe und lange Verbindungen aus? Machen sie Sinn? Monogamie als gesellschaftlicher Duktus macht das Sinn und warum beschäftigen wir uns noch immer mit dieser Frage? Friday for Future Generation, Emos, Drogen die Gefühle verstärken statt sie zu betäuben (MDMA) und anderes. Ein neuer Sozialisationstypus? Wie können Liebesbeziehungen in narzisstischen Gesellschaften entstehen und verweilen?

Beteiligte
Johanna Strauß-Lemke, Therese Witt, Teresa Monfared, Jacob Stoy.
Für die Arbeit Degrees of Freedom arbeiten Team Volume konzeptuell und performativ mit Asier Solana und Tilman Strauß zusammen.

Photo: Therese Witt

Eine Produktion von Team Volume in Koproduktion mit DOCK ART, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa