double bill: PLATAFORMA BERLIN 2026

Three Ways to Sing to a Mountain II / Transformative Pleasure - Yoggaton

Tiziano Cruz / Maque Pereyra

Tiziano Cruz © Maryse Boyce

double bill im Rahmen von PLATAFORMA BERLIN 2026, 13. Ibero-Amerikanisches Festival.

Tiziano Cruz: Three Ways to Sing to a Mountain II
(Deutsche Premiere)

Tiziano Cruz, geboren in der argentinischen Peripherie, beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Trauer, Verlust und den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Formen der Gewalt, die das Leben der vergessenen Gemeinschaften seines Landes prägen. Aus dieser Untersuchung, die zugleich zutiefst intim und zutiefst politisch ist, entsteht eine Vortragsperformance, die das Gedächtnis des Körpers und die Kraft seiner andinen Vorfahren weckt. Ein theatralisches Ritual, das darauf abzielt, Schmerz in einen Akt der Heilung und Versöhnung mit der Welt zu verwandeln.

Genre: Performance
Sprache: Spanisch mit englischen Untertiteln
Dauer: 45 min

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Maque Pereyra: Transformative Pleasure - Yoggaton

Yoggaton ist eine intersektionale Bewegungspraxis, die seit 2016 von der bolivianischen Künstlerin Maque Pereyra entwickelt wird. Durch die Kombination von Yoga-Asanas, Beckentänzen und Reggaeton-Musik versteht sie den Körper als Ort der Erinnerung, der Kreativität und des verkörperten Wissens. Yoggaton hinterfragt aus einer dekolonialen Perspektive binäre Vorstellungen von Spiritualität und Sinnlichkeit, Körper und Geist, Lust und Wissen. Entstanden in zehn Jahren voller Workshops, Performances und künstlerischer Forschung, darunter Solar Threshold, Culona de cerebro jugoso und das Forschungsprojekt Perreando la migración, ist Yoggaton sowohl eine Bewegungs- als auch eine künstlerische Praxis. Diese szenische Erfahrung, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum von Yoggaton beim diesjährigen Plataforma Berlin präsentiert wird, entfaltet sich als hybride Performance-Workshop-Form, die sich nach und nach in eine kollektive Party verwandelt.
Die Teilnehmenden werden auf eine Reise eingeladen, die von der Reflexion über die Verkörperung bis hin zum Feiern führt und dabei die Grenzen zwischen Lernen, Performance und Tanzfläche verschwimmen lässt.
Vorkenntnisse in Tanz oder Yoga sind nicht erforderlich. Alle sind willkommen. Bringt bequeme Kleidung und Wasser mit.

Genre: Dance – DJ
Dauer: 45min

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PLATAFORMA BERLIN schafft einen einzigartigen Raum, in dem neue und überlieferte
Erzählungen, ökologische Diskurse, geopolitischer Aktivismus und Ontologien des Globalen Südens entstehen und das globale/lokale Berliner Publikum zum Nachdenken anregen und ermutigen. Das Festival konzentriert sich auf BIPoC-Künstler*innen (Black, Indigenous, People of Color) und deren Lebenserfahrungen; erkundet intime Ausdrucksformen, verbunden mit den Vorfahren im Schatten geopolitischer und ökologischer Krisen.

„To Curate“ bedeutet auf Spanisch „heilen“; dieser kuratorische Ansatz schafft einen Raum für die Diversifizierung von Perspektiven und Blicken, der eine eine Vielzahl von Standpunkten und Begegnungen über Pluriversen hinweg ermöglicht.

Das Festival feiert 2026 zum 13. Mal interdisziplinäre Werke aus den Bereichen Tanz, Performance, Film, Essen, Heilung, kritisches Denken mit Künstler*innen aus Bolivien, Argentinien, Uganda, Ägypten, dem Iran, Kolumbien und Berlin.

PLATAFORMA BERLIN, gegründet von der kolumbianischen und in Berlin lebenden BIPoC-Choreografin (Black, Indigenous, People of Color), Performerin und Kuratorin Martha Hincapié Charry. Das Festival wird durch Partnerschaft und Koproduktion mit DOCK ART sowie unserer Partner BARAZANI und South Embassy ermöglicht.