„Ich möchte nicht, dass mich Fremde in der U-Bahn berühren. Und doch hoffe ich, dass jemand zu mir kommt, wenn ich einmal stürze."
Aus diesen Worten entstand POINT OF TOUCH. Nicht aus dem Wunsch, Nähe zu feiern, und nicht aus der Annahme, dass wir einander verstehen können — sondern aus der Frage, was in uns darüber entscheidet, wann ein anderer Mensch uns berührt. Die Inszenierung verbindet dokumentarische Fragmente, persönliche Erinnerungen, Imagination und Tanz und erkundet, wie zwischen Menschen überhaupt Verbindung entsteht. Auch wenn sie nicht bewusst politisch ist, regt sie zum Nachdenken über ein Miteinander jenseits der Illusion eines vollständigen Verstehens an. Anstatt zu fragen, ob wir gleich sind oder zu verschieden, um uns zu verbinden, öffnet sie eine dritte Möglichkeit: Wir müssen uns nicht einig sein, um nebeneinander zu bestehen.
Choreografie: Alica Minar
Tanz: Yelena Arakelow, Aneta Bočková, György Jellinek, Jakob von Kietzell, Valerie Renay, Matthew Rogers, Lenka Vořechovská
Dramaturgie: Katarína Bakošová, Lucia Kašiarová
Musik: Vi Huyen Tranová
Kostüme und Bühnenbild: Magdaléna Vrábová
Lichtdesign: Félix Noslier
Choreografische Assistenz: Olesia Usata
Produktion & PR: Alica Minar & col.
Sprache: Englisch
Dauer: 50 min
Partner & Residenzen: Studio ALTA, Prag CZ, Dock11, Berlin DE, Tatwerk, Berlin DE, HAUT Kopenhagen DK, Truhlárna, Prag CZ, Nová Cvernovka, TELOCVIČŇA – Residenzzentrum für Tanz und PLAST – Plattform für zeitgenössischen Tanz, Bratislava SK
Finanzielle Unterstützung: Kulturministerium der Tschechischen Republik, Tschechischer Staatsfonds für Kultur, Prager Rathaus, HAUT Kopenhagen, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds, Europäische Union, Culture Moves Europe, Goethe-Institut