I could sell my dream house, move to Switzerland, get fat, grow old and die.
Barbie zu ihrem 60. Geburtstag
Barbie, die äußerlich glänzende und stets perfekte Plastikikone, am Rand des physischen und mentalen Zusammenbruchs. Weit nach ihrem 60. Geburtstags fragt diese tänzerische Satire: Was will sie eigentlich für sich selbst?
Basierend auf Musikvideos, Werbung und 90er/2000er Comedy-Sketches zeigt das Stück eine verletzliche, fehlbare und letztlich sehr menschliche Barbie. Sie kanalisiert Wut und Widerstand, parodiert popkulturell-geprägte Sexualität, stolpert, zweifelt, schreit, lacht, hält ihr Image und ringt mit sich selbst – wie wir alle.
Wenn Verweigerung aufkommt, zerfällt ihr Bild. Tragikomisch deckt „Elefantin“ die Spannung zwischen Performance und Selbstbestimmung, Kontrolle und Hingabe in der Gegenwartskultur auf.
Credit:
Performance: Alessia Ruffolo, Cree Barnett Williams
Kostüm: Angela Roudaut
Regie, Tonschnitt, Projektionsdesign: Cree Barnett Williams
Koproduktion (Resolution 2020): Cara Louise Horsley
Sprache: Englisch
Dauer: 60 min
Cree Barnett Williams ist eine in Berlin lebende Choreografin, Regisseurin, Kuratorin und Performerin. Ihre Arbeiten, die sich mit psychischer Gesundheit, Wellness-Kultur und dem politischen Körper auseinandersetzen, werden international präsentiert. Geboren in Großbritannien, jamaikanisch-irischer Herkunft, ausgebildet an der Rambert School und ehemaliges Mitglied der Johannes Wieland Company, ist sie sowohl auf der Bühne als auch im Film tätig. Sie ist Moderatorin und Co-Kuratorin von Deep Space (b12-Festival).