Carmen Suite. Projektreihe

Die Choreographinnen Yeri Anarika, Christine Bonansea und Tanja Saban brachten sich seit der Gründung von DOCKdigital viele Stunden ein, um an der Verbindung von Körper und Digitaler Kunst zu forschen.
In Workshops vermitteln sie Tänzer:innen und Gamedesigner:innen, wie sich die von physikalischen Gesetzen, Geschlecht, Erscheinung, Form und Struktur losgelöste bzw. frei transportierbare digitale 3D-Figur vom echten Körper im tatsächlichen Raum unterscheidet. Sie zeigen auf, welche künstlerischen Potentiale sich auftun und wie die Bewegungen davon beeinflusst werden.
Sound-Architekturen werden durch die 8-KanalMultichannel Sound Anlage von DOCKdigital möglich, kombiniert mit 8 65’’ Bildschirmen und Videotechnik ist ein immersiver Raum gestaltbar.

Im Rahmen von Perspektive Kultur entwickeln die Choreographinnen gemeinsam mit Sound- und 3D-Designer:innen unterschiedliche Projekte.

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Die CinemaDance Multichannel-Installation produziert Tanzfilme, die Themen, Szenen, Charaktere und Ideen aus großen Werken aufgreifen, beginnend mit zwei Pilotprojekten: "Drei Schwestern" von Anton Tschechow und "Carmen Suite", die rein menschliche Themen wie die Sehnsucht nach Glück und die Suche nach Identität betonen und gleichzeitig zeitgenössische Themen verbinden und assoziieren.
Das Ziel von CinemaDance ist es, Werke zu schaffen, die das Publikum durch eine Multi-Channel-Installation erreichen.

CinemaDance II
Multichannel Installation inspiriert von "Carmen Suite"

Idee / Regie: Yeri Anarika
Tanz / Choreographie: Leonardo Laurent Mancuso (a. Selena)
Film: Baldemar Bottini & Angel Montes
Musik: Gebrüder Teichmann

Sei du selbst!
Die Hauptfigur hat eine Lebensgeschichte zu erzählen, die sich mit dem Charakter von "Carmen" auf eine persönliche und einzigartige Weise verbindet.
"Carmen" durchbricht Normen und Grenzen, erfindet ihre Identität und sucht nach einem Ort der Zugehörigkeit. Der Mehrkanalfilm ermöglicht es uns, eine spannende und bewegende Erfahrung einer non-binären Person zu machen, die mit Finesse und Mut versucht, sie selbst zu sein.

Präsentation
Termine werden in Kürze bekanntgegeben

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Die Projektreihe wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von Perspektive Kultur.