Videotanzinstallation

TRÍPTICO – THREE SISTERS

Yeri Anarika

Videotanzinstallation von Yeri Anarika in der Mexikanischen Botschaft Berlin

Vernissage: 18. November 2026, 18:00–20:00 Uhr
Ausstellung: 19.–20. November 2026

Termine und Besuch

Vernissage: Mittwoch, 18. November 2026, 18:00–20:00 Uhr
Ausstellung: 19.–20. November 2026, 09:00–16:30 Uhr
Ort: Botschaft von Mexiko, Klingelhöferstraße 3, 10785 Berlin
Eintritt: frei
Anmeldung: kimale@sre.gob.mx

Für den Zugang zur Botschaft ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

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Mit TRÍPTICO – THREE SISTERS präsentiert die Choreografin und interdisziplinäre Künstlerin Yeri Anarika eine mehrkanalige Videotanzinstallation über Sehnsucht, Migration und die Vorstellung eines anderen Lebens. Am 18. November 2026 wird die Arbeit in der Mexikanischen Botschaft in Berlin eröffnet.

Ausgehend von Anton Tschechows Drei Schwestern überträgt Yeri Anarika die unerfüllten Wünsche und Aufbruchsphantasien der drei Protagonistinnen in eine Gegenwart, in der Fragen nach Herkunft, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung eng mit Erfahrungen von Migration verbunden sind. Die kubanischen Tänzerinnen Jennifer Aput und Glenda Sánchez verkörpern die Figuren Olga, Mascha und Irina. Ihre eigenen Erfahrungen fließen in eine filmisch-choreografische Arbeit ein, in der sich persönliche Biografien, Bewegung und fiktionale Erzählung überlagern.

TRÍPTICO – THREE SISTERS ist Teil der Projektreihe Drei Schwestern – Physical Immersive, die im Kontext von DOCKdigital entwickelt wurde. Nach Präsentationen 2022 bei DOCK 11 in Berlin und 2023 in der fabrik Potsdam wird die Arbeit nun in einem neuen institutionellen und kulturellen Zusammenhang gezeigt. Die Ausstellung in der Mexikanischen Botschaft erweitert den Dialog zwischen zeitgenössischem Tanz, Film und immersiven Erzählformen um Perspektiven auf Migration und transkulturelle Identität.

Zur Vernissage wird die Installation durch die partizipative Intervention Glück anderswo ergänzt. Zwei Fragen laden das Publikum ein, über die eigene Vorstellung von Glück und die Suche nach einem besseren Leben an einem anderen Ort nachzudenken. Die Antworten werden auf farbigen Karten gesammelt und zu einer kollektiven Komposition zusammengeführt.

Ein Live-Tanzsolo von Yeri Anarika beschließt die Eröffnung und überführt die filmischen Bilder zurück in die unmittelbare Präsenz des Körpers.

Credits

Künstlerische Leitung und Choreografie: Yeri Anarika
Tanz / Choreografie: Jennifer Aput, Glenda Sánchez, Yeri Anarika
Tanzfilm: Baldemar Bottini, Angel Montes
Musik: Gebrüder Teichmann
Fotografie: Omar Sotillo Franco
Förderkonzept / Antrag: Masza Raesch

Gefördert durch: Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin im Rahmen von Perspektive Kultur

In Zusammenarbeit mit: DOCKdigital / DOCK 11
Präsentation: Botschaft von Mexiko in Deutschland

Weitere Informationen

DOCKdigital – Drei Schwestern / Physical Immersive

yerianarika.net