Mixed-Reality-Installation

„OYA“ - XR-Installation

Tobias Staab

Tobias Staab OYA Showing Art Basel Week Foto: Torsten Podraza

OYA ist eine 13-minütige Mixed-Reality-Installation von Tobias Staab, die in Zusammenarbeit mit der in Berlin lebenden brasilianischen Künstlerin und Tänzerin Black Pearl de Almeida Lima entwickelt wurde. Die Arbeit untersucht, wie Transition nicht als Erklärungsmodell, sondern als verkörpertes Wissen erfahrbar werden kann – als Praxis des Überschreitens von Grenzen und des Widerstands gegen starre Normen.
Die Besucher:innen begegnen einem Körper im Prozess des Werdens. Archivaufnahmen und neues Filmmaterial von Black Pearl, entstanden zwischen 2020 und 2025, verweben sich mit einer digital konstruierten Bildsprache und holografischen Elementen, die gemeinsam mit der 3D-Designerin Warja Rybakova und dem XR-Studio govar entwickelt wurden. Der tanzende Körper erscheint als fluide Präsenz zwischen den Ebenen der Mixed Reality, bis die Grenzen zwischen dem Aufgezeichneten und dem Gerenderten, dem Erinnerten und dem Gegenwärtigen zu verschwimmen beginnen. Die Komposition von Heiko Tubbesing bewegt sich dabei zwischen sensorischer Überforderung und euphorischer Clubatmosphäre.
OYA reflektiert Gender, Transformation und Übergangsriten und inszeniert Transition als immersive Choreografie zwischen Tod und Wiedergeburt.

Das Erlebnis findet täglich alle 30 Minuten von 16:00 bis 19:30 Uhr statt.

Mehr Infos:
ars.electronica.art/negotiatinghumanity/de/view/oya-39738ddb450c81af9c94eb06c5647033
ars.electronica.art/news/de
freundederkuenste.de/aktuelles/kultur-und-medien/oya-xr-installation-von-tobias-staab-beim-ars-electronica-festival-2026-in-linz

Dancer: Black Pearl De Almeida Lima | Direction: Tobias Staab | Music: Heiko Tubbesing | 3D Design: Warja Rybakova (DOCKdigital) | Lighting Design: Torsten Podraza | Cinematography: Stefan Korsinsky, Florian Schaumberger | Lead Developer: Kağan Batuker | Developer: Mehdi Khadir | Production: Alla Kolpakova | Technical Direction: Stefan Göppel | Produced by: govar GmbH for EMIXAR | Supported by: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe; Kühlhaus Berlin; Projekt Zukunft Berlin | Special Thanks to: Christoph Seeligmüller – DOCKdigital LAB