In „Retrospectrum – 5 solos for 5 decades“ lässt der 50 jährige Choreograph und Tänzer Tomi Paasonen zum ersten Mal die kinetischen und ästhetischen Archive seiner Werke durch seinen eigenen Körper auf die Bühne fließen. Noch nie hat er selbst in einem seiner eigenen Stücke getanzt. Jetzt ist es Zeit für das erste Solostück.

Retrospektrum ist eine Retrospektive, die ein Lebenswerk neu fokussiert. Eine Rückschau die sich vorwärts bewegt. Es ist weniger eine Autobiographie, als das Auffächern von Welten, aus einem Prozess der Konsolidierung, des Destillierens und der Neuverkörperung bisheriger Arbeiten.

Der Choreograph und Regisseur Tomi Paasonen hat in den letzten 3 Jahrzehnten fast 70 Stücke choreographiert. Sein Schaffen ist davon geprägt, dass er immer wieder Dinge tut, die er nie zuvor getan hat. Er hat in unterschiedlichsten Kontexten gearbeitet, Projekte mit Tänzer*innen und anderen Künstler*innen sowie mit Laien, Menschen mit Behinderung und Menschen in Haft realisiert. Über die Jahre hat er somit ein vielfältiges Archiv an choreographischen und ästhetischen Arbeitsmethoden und Ansätzen entwickelt. Nach 5 Jahren künstlerischer Leitung eines Tanzzentrums, wo er sich weniger auf seine eigene Arbeit konzentrierte, kreiert er jetzt sein erstes Solostück.

Konzept / Choreographie / Kostüme / Tanz: Tomi Paasonen
Musik: TBA
Foto: Barbara Dietl

Eine Produktion von Tomi Paasonen in Koproduktion mit DOCK ART
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa

 

 

 

 

In “Retrospectrum – 5 solos for 5 decades”, the 50-year-old choreographer and dancer Tomi Paasonen lets the kinetic and aesthetic archives of his own works flow through his own body on stage for the first time. Never has he danced in one of his own pieces before. It is now time for his first solo piece. Retrospectrum points to a retrospective that refocuses a life’s work into a new form. A look back that moves forward. It is not so much an autobiography, but rather an opening of worlds that results from a process of consolidation, distillation and self-embodiment of his previous works.

Choreographer and director Tomi Paasonen has choreographed almost 70 pieces over the past 3 decades. His work is characterized by always doing things that he has never done before. He has worked in a wide variety of contexts and has realized projects with dancers and artists from different disciplines as well as laypeople, differently abled dancers and people in prison. Over the years, he has developed a diverse archive of choreographic and aesthetic working methods and approaches. After 5 years as artistic director of a dance center, where he concentrated less on his own work, he now creates his first solo piece.

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