NEW REAR ist ein Tanzsolo, ein paradoxes Gedankenspiel, das sich aus den Komponenten NEW (dt. „neu“) und REAR (dt. „rück-/hinter“) ergibt: zwei Begriffe, die auf das Unbekannte anspielen. Was wartet am Rand unseres Wahrnehmungsfelds auf uns? – NEW REAR ist der Vorschlag eines alternativen, auf den Kopf gestellten Seinszustands, der unsere Auffassung von Fortschritt hinterfragt. Der Fokus des Stückes liegt auf der „Rück-“Landschaft. Indem es sich dem Unbekannten auf poetische Weise entgegenstellt, vollzieht es eine Verwandlung des noch nicht Eingetretenen. Der Körper befindet sich in einer „wilden Leere“. Er ist ein poröses Gefäß, das von unsichtbaren Kräften aktiviert, ergriffen und gesteuert wird. NEW REAR nimmt uns auf eine quirlige Reise durch einen plastischen Raum, wo eine neue Art der Sinnstiftung erwächst. Ein rohes und magisches Milieu zeigt sich, eine sinnliche Geographie, die bekehrt, zum Nachdenken, vielleicht zum Lachen bringt.

 

Choreographie / Performance: Mor Demer
Kostüme und Set: Michiel Keuper, Martin Sieweke
Sound: Gon Zadok
Mentor-Outside Eye: Sigal Zouk
Dramaturgische Beratung: Kim Teitelbaum, Laura Kirshenbaum
Produktionsleitung: Ayako Toyama
Foto: aufgenommen beim Workshop von David Roman Drums

Eine Produktion von Mor Demer in Koproduktion mit DOCK ART
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Danke an: Ateneu Comercial do Porto, Tanzfabrik, Ponderosa e.V, Ana Rocha, Yoav Admoni, Marc Lohr, Tabea Xenia Magyar, Johanna Gilje, Peter Pleyer und Gadi Demer.

 

 

‘New Rear’ is a solo dance piece that sets up a paradoxical mind game between the ‘new’ and the ‘rear’: two concepts which invoke notions of the unknown. What lingers just beyond our field of perception? ‘New Rear’ proposes an alternative ‘reversed’ state of being, that questions our relationship with progress; a re-imagining of what has not yet become, by emphasizing the landscape that is ‘behind’ and poetically facing the unknown. The body is “wildly empty”, a porous vessel that is activated, seized upon and driven by invisible forces. ‘New Rear’ will take us on a frisky journey through a malleable sphere, where a new kind of sense-making arises. A raw and magical milieu is revealed, a sensuous geography that makes you reflect, cracks you open, maybe makes you laugh. 

X
X
X