Zutritt: jew 20 Personen
Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de

Bitte reservieren Sie die Tickets via E-Mail mit Angabe von Vor- und Familienname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse. Alle Angaben benötigen wir auch von den Begleitpersonen.

Adresse: DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Tickets: 15.- Euro, erm 10.- Euro

Zum Schutz von Besucher*innen und Mitarbeiter*innen haben wir umfassende Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechend der geltenden Standards des Landes Berlin für das Festival getroffen.  

 

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Das HYBRID FESTIVAL präsentiert an 4 Abenden multidisziplinäre und multikulturelle Aufführungen, welches internationale und lokale Produktionen zusammenführt und eine außergewöhnliche Gelegenheit zum Austausch während der Zeit der Pandemieeinschränkungen bietet.

Die Künstler*innen reflektieren die Folgen von Isolation, Gefangenschaft und wirtschaftlichem Kampf; den Abbau der jüngsten Ereignisse und den Vorwärtsschub der Zeit.
Die künstlerische Plattform des Austauschs und Zusammenarbeit belebt das Potenzial kreativer Akte wieder und erzeugt positive Reaktionen, Verständnis und Veränderung.

Das HYBRID-Festival, schlägt eine Brücke zwischen der Gemeinschaft und den Kulturen, schafft eine immersive Erfahrung, die sich auf künstlerische Kreativität, Vielfalt und Solidarität konzentriert und bietet den Künstlern und dem Publikum die Möglichkeit sich wieder im realen Theaterraum zu begegnen.


Festival Leitung/Company: https://www.cbcdance.com/

HYBRID FESTIVAL is a week of multidisciplinary and multicultural performances, reuniting international and local productions for an exceptional opportunity of exchange and celebration during the pandemic restrictions time.

Reflecting the consequences of isolation, confinement and economic struggle; the dismantling recent events and forward thrust of time; the artistic platform of exchange, performance and collaboration will revive the potential of creative acts that generate positive responses, understanding and change.
Bridging community and cultures, the HYBRID Festival will create an immersive experience focused on artistic creativity, diversity, solidarity, offering the possibility to the artists and the public to be in the theater space again.





Festival Program

Donnerstag 27. August, 19h
antibody – Tomi Paasonen
Open Air – Jorge Rodolfo de Hoyos

Freitag 28. August, 19h
STAR DUST – Lea Kieffer
As Soon As You Grab It – Batarita

Samstag 29. August, 19h
As Soon As You Grab It – Batarita
«How to get rid of a body. Mimesis» – Leonard Engel

Sonntag 30. August, 19h
antibody – Tomi Paasonen
«How to get rid of a body. Mimesis» – Leonard Engel



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Open Air
eine Creation und Performance von Jorge De Hoyos (30 min)


Ein Solo, das sich irgendwo zwischen einem Tänzer und den Geistern seines Vaters manifestiert. In Gegenwart von dichten und zynischen Fragen nach dem Wert der Kunst versucht ein Sohn, etwas Konkretes aus dem Freilufttanz zu zaubern – vielleicht einen Tanz. Dieses Stück betont das Spannungsverhältnis zwischen Grenzen und Freiheit, Orientierung und Verlorenheit, strenger Choreographie und Tanzen mit freudiger Hingabe.

 

von und mit: Jorge De Hoyos
jorgedehoyos.com
Photo: Jorge Rodolfo de Hoyos

 

A solo…manifesting somewhere between a dancer and the ghosts of his father. In the presence of dense and cynical questions about the value of art, a son attempts to conjure something concrete from the open air—a dance perhaps. This piece accentuates the tense relationship between limits and freedom, orienting and getting lost, strict choreography and dancing with joyful abandon.



antibody
ein Solo von und mit Tomi Paasonen (20min)


Nach einer sechsmonatigen Periode der globalen, kollektiven und individuellen Isolierung und Vorgabe jeder menschlichen Interaktion erleben wir alle die epische Paradigmenwechselwelle der Gesellschaft, die sich von unseren Gewohnheiten und Lebensweisen löst. Dieses Mal sind wir alle gezwungen, uns zurückzuziehen, nachzudenken und uns anzupassen. Dieses Solo hört auf die Signale des Körpers und setzt die Paradoxien frei, mit denen wir in unserem Wunsch konfrontiert sind, uns zu verbinden, zu konspirieren und uns wohl zu fühlen mit dem Heimweh nach den verlorenen Lebensweisen, in einer Welt mit unsichtbaren Bedrohungen, die uns unsere Prioritäten in Frage stellen lassen.


Choreographie / Performance: Tomi Paasonen
www.paasonen.com
Photo: Colin Comfort

 

After a 6 month period of globally, collectively and individually isolating and negotiating every human interaction, we are all experiencing the epic paradigm shifting wave of the earth shedding itself from our habits and ways of life. this time forces us all to retreat, reflect and adapt. This solo listens to the body’s signals, and unleashes the paradoxes we’re faced with in our desire to connect, conspire and feel comfortable with the homesickness for the ways of life we have lost, in a world with invisible threats making us question our priorities.






STAR DUST
ein Solo von und mit Lea Kieffer (20-25 min)


„Ich kann nur den Staub sehen ……..jetzt und er ist überall ……. in mir drin…“
Star Dust ist ein Solo und seit einigen Jahren ein lieber Begleiter. Er manifestiert sich meist an staubigen Orten oder in epischen Landschaften. Aber auch in meinem Schlafzimmer, vor der Kamera, während einer Pandemie. Star Dust ist ein einsames Lied, das ich spiele, wenn niemand in der Nähe ist, und das ich gerne teile. Star Dust ist meine Leere-Königin, voller Geschichten und Gespenster, Fragen und Sackgassen, wahrscheinlich auch ein bisschen magisch. Ein zeitloser Ort, an dem Staub aus der Vergangenheit auf Partikel aus der Zukunft trifft, an dem das tiefe Meer meiner Phantasie durch mein Fleisch und meine Knochen atmet, tote Materie belebt und mich auf eine Fahrt mitnimmt. Star Dust ist mein innerer riskanter Moment, in dem sich die Heldin in der Wüste verirrt, und langsam wird die Grenze zwischen ihr und dem Sand immer poröser. Das ist oft der Ausgangspunkt.

 

Choreographie / Performance: Lea Kieffer
Photo: Mike Wolff


“I can only see the dust ……now and it is everywhere ….. inside of me..”
Star Dust is a solo exploration and a dear companion for a few years now. It mostly manifests in dusty places or in epic landscapes. But also in my bedroom, in front of the camera, while pandemic. Star Dust is a lonesome song I play when no one is around, and that I like to share. Star Dust is my emptiness queendom, full of stories and ghosts, questions and dead ends, probably a bit of magic too. A timeless place where dust from the past encounters particles of the future, where the deep sea of my imagination breathes through my flesh and bones, animate dead matters, and takes me for a ride. Star Dust is my inner risky moment when the heroine is lost in the desert, and slowly the border between her and the sand becomes more and more porous. That often where it starts.





As Soon As You Grab It
ein Solo von und mit Batarita (30min)


„Ein Quell der Freude in den Fesseln des sozialen Netzes. – Verlockung. Verlockung? – Subtile Schwingung. – Fließend. – Verwandlung. Bist du ein Wurm? – Sei still, wenn du nichts sehen kannst!“


Choreographie / Tanz / visual / Kostüme: Batarita
Musik: Xrc KOVÁCS Balázs
Unterstützt von: Touchpoint Art Foundation
www.batarita.com/www.bodyradical.comwww.touchpointart.com
Photo: DUSA Gabor

 

Work in progress presentation, Planned premier: 6 October 2020, Budapest TRIP
Body of source of joy in the shackles of the social net. – Allurement. Allurement? – Subtle vibration. – Flowing. – Transformation. Are you a worm? – Shut up, if you can’t see!



« How to get rid of a body. Mimesis »
ein Solo von und mit Leonard Engel (ca 20 min)


Der Versuch, einen Körper verschwinden zu lassen, rückt ihn paradoxerweise in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und verwandelt ihn in ein Geschöpf zwischen Tier und Pflanze, in einen vergessenen, mit Moos bedeckten Körper, in eine formwandelnde Vision in Grün. Eine Reihe faszinierender und beunruhigender Verwandlungen, die am Ende nichts als einen Körper zurücklässt, der an seine materielle Existenz und seine eigene Sterblichkeit erinnert.

 

Choreographie / Performance: Léonard Engel
Musik: Korhan Erel 
Dramaturgie, Stage Design: Theresa Scheitzenhammer 
Licht Design: Charlotte Marr
www.leonardengel.com
Photo: Sebastian Lehner

 

Trying to make a body disappear paradoxically makes it the center of attention, transforming it into a creature between animal and vegetal, a forgotten body covered in moss, a shapeshifting vision in green. A series of fascinating and unsettling transformations that eventually leaves nothing but a body reminded of its material existence and its own mortality.

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