Termine:
01. und 02. August.2020, jeweils 18.00 und 20.00 Uhr

Zutritt: max für jew 20 Personen
Ticketreservierung: ticket@dock11-berlin.de

Bitte reservieren Sie die Tickets via E-Mail mit Angabe von Vor- und Familienname, Telefonnummer, vollständiger Anschrift oder E-Mail-Adresse.

Adresse: DOCK 11, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Tickets: 12.- Euro, Soliticket 20.- Euro

Zum Schutz von Besucher*innen und Mitarbeiter*innen haben wir umfassende
Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechend der geltenden Standards des Landes Berlin für die Installation getroffen.

HELLO KEVIN/Installation of The Senses ist eine Mischform zwischen analoger life Tanzperformance und medialer Chat Übertragung. Die Installation lehnt sich an zeitgenössischen Science-fiction Romanen an. Mit der Installation soll der momentane Zustand, der zeitgenössischen Tanzperformance in einer installativen Performance ausgestellt werden. Hello Kevin/Istallation of the Senses ist ein entkoppelter Angstbewältigungsraum, eine Mischung aus analoger ursprünglicher Begegnung und medialen neuen Räumen. Wir nutzen diese diskursiven Räume um einen Zukunftszustand, den wir bereits erleben einzufangen. Wir versuchen uns von den konservativen Formen loszulösen. Auch im Tanz hinterlässt dieser unsichere Zustand seine Spuren. Tanz lebt von physischem Kontakt und zwischenmenschlichen Energien im Raum. Was passiert mit einer Tanzsprache, die eine solche Reform erlebt. Was sind die neuen Bedürfnisse dieser Sprache? Wir recherchieren in der Ambivalenz dieser Räume und Gegebenheiten, indem wir sie sich begegnen lassen. Wir erzeugen einen meditativen Wohlfühlort für den Besucher und überhöhen die Gefühlswelt mit künstlerischen Mitteln, um ein Tanzperformance Erlebnis zu erzeugen.

Von und mit: TEAM VOLUME
Choreografie: Johanna Lemke
Sound / Musik / Medien: Jacob Stoy
Kostüm: Therese Witt
Bühne: Teresa Monfared
Gäste: Schauspiel: Rahel Savoldelli, Tanzperformance: Chris Scherer
Lichtdesign / Bühnentechnik: Asier Solana.
HELLO KEVIN/Installation of the Senses ist in Co. Konzeptarbeit aller Teilnehmer entstanden.
Eine Produktion von TEAM VOLUME in Koproduktion mit DOCK 11 / DOCK ART gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Sponsoring Bühnenbild: MS-Schrittmacher

Die Besucher sind eingeladen in die Welt von HELLO KEVIN/Installation of the Senses einer Wohlfühl APP für geistige Erneuerung und Erfrischung. Durch die permanente Beobachtung, der nicht sichtbaren Welt des digitalen Raums zur Projetionsfläche gemacht, werden die PerformerInnen, angelehnt an verschiedene feministische Sience Fiction Werke versuchen, dem Beobachtungsdruck entsprechend an der Perfektionierung ihrer selbst zu arbeiten. Sie untersuchen die Frage WAS MACHT DEN MENSCHEN MENSCHLICH, WENN ER PERFEKT FUNKTIONIERT?
Töpferkünstler Chris Scherer wird choreografisch mit Ton arbeiten und somit die Peripherien/ Slums der Romane versinnbildlichen, dabei spielt er mit der Ästhetik und Interpretation von Isadora Duncan.
Die Schauspielerin Rahel Savoldelli übernimmt den Part einer Beobachterin. Sie versucht methodisch eine Kopie dieser Beobachterin des Überwachungs Apparates zu finden. Sie versucht diese ohne Bühne in die Installation auszustellen.
Die Bühnendesignerin Teresa Monfared kreiert einen über Plexiglas und mediale Mittel entwickelten Bühnenraum, mit herkömmlichen Theater Elementen, die sich choreografieren lassen um eine lebendige Bühne zu entwickeln: die Welt eines verdinglichten Tanzensambles.
Johanna Lemke hat sich zur Aufgabe gemacht den Eindruck einer Tanzperformance auszustellen in der alles zu Choreografie wird. Sie lehnt Ihre performative Rolle an der einer Romanfigur, einer Leistungssportlerin an, die entscheidet Ihren Beruf und somit Ihren Stellung in der Gesellschaft zu verlassen.
Jacob Stoy arbeitet mit der Vermischung musikalischer life Sounds von Synthesizern und litauischen Chören. Auch hier treffen digitale auf analoge Klänge.
Johanna Lemke lebte als Kind zwischen den zwei von sich losgelösten Welten Litauens und Deutschland.
Jacob Stoy arbeitet auch mit der Dynamik von Geräuschen und deren Umwandlung in Bewegung. Die beim Tanzen entstehenden Sounds werden aufgenommen und in eine Sound Gruppenchoreografie umgewandelt.
Therese Witt widmet sich der Frage nach der Ästhetik der Perfektion. Sie stellt sich der Herausforderung und entwirft einen ganz Körper Anzug, der Menschlichkeit zeigt, einer Tänzerin, die mit jedem Sprung in den Tod stürzen könnte und den absurden Schönheitswahn der Gesellschaft widerspiegelt. Ein Anzug, der einen Star wie einen Superhelden präsentiert und die Masse dazu bringt diesen zu vergöttern und gleichzeitig diese Lösung von Ikonisierung hinterfragt.
Der Lichtdesigner Asier Solana wird life auf das Geschehen im Raum reagieren und mit seinem Lichtdesign die Besucher in Ihrem Erleben leiten. Er ist eine Art Master, gleich der Macht der Werbung im digitalen Raum.

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