DOCK 11 EDEN***** ist Teil der vielfältigen und internationalen Tanzszene und verbindet räumlich und strukturell die Bereiche Produktion, Pädagogik und Präsentation.
 Diese Verbindung führt bei Künstlern, Schülern, Dozenten, Publikum und Besuchern zu vielfältigen Perspektivwechseln, Überschneidungen, Synergien, gegenseitigem Interesse und Verständnis. Der Schwerpunkt Tanz, ergänzt durch Theater, Performance, Literatur, Musik, Bildender Kunst, Film und Clubart ist interdisziplinär verwoben.

In 80 Kursen tanzen im DOCK 11 EDEN***** wöchentlich ca. 900 Schüler im Alter von 2 bis über 60 Jahren, von Anfängern bis Profis. Es unterrichtet ein internationales Dozententeam, mit vielen Akteuren (ChoreographInnen und TänzerInnen) der Berliner, nationalen und internationalen Tanzszene.

Das langjährig erfolgreiche und qualitativ hochwertige Bühnenprogramm im DOCK 11 wechselt in der Regel wöchentlich. Innerhalb der Berliner Theaterlandschaft ist DOCK 11 inzwischen das einzige Theater, das ganzjährig Tanz als Schwerpunkt präsentiert. 


Philosophie



„Verlagerung des Interesses vom Objekt zum Subjekt, von den Dingen auf den Menschen“ Tomaso Trini



Im Mittelpunkt von DOCK 11 EDEN***** steht der Mensch mit seinen breitgefächerten Beziehungen zur Kunst und zu seiner Umwelt. Um den ganzheitlichen Ansatz begreiflich zu machen, bedarf es unterschiedlicher Anschauungsweisen. Ein in sich offenes und bewegliches Netz an Beziehungen entsteht. 



„Kunst ist eine Addition von Einzelleistungen.“ Harald Szeemann




DOCK 11 EDEN***** bleibt zeitlos, weil die an beiden Orten entstehenden Produktionen und pädagogischen/künstlerischen Konzepte nicht als Zeitzeichen mit beschränkter Gültigkeit wahrgenommen werden. Die Dringlichkeit, die zur künstlerischen Arbeit bewegt, steht im Fokus des Hauses. Durch ein strukturiertes, nach außen hin offenes System, bleibt DOCK 11 EDEN***** ein sich ständig wandelnder Ort. Das offene System bietet Denk- und Handlungsraum für Neues, die Künstler werden zu Innovation und der Suche nach neuen Ästhetiken und Bewegungssprachen angeregt.

DOCK11

In einem kontinuierlichen Prozess der inhaltlichen und räumlichen Weiterentwicklung wächst der Standort DOCK 11 seit 1994 in einem Fabrikensemble in drei Etappen bis 1996 auf 790 qm. Er befindet sich in einer der lebendigsten Straßen Berlins, der Kastanienallee am Prenzlauer Berg.

1895
Die Fabrik in der Kastanienallee 79 wird gebaut. Dr. Kurt Rosenfeld, der Sohn des damaligen Bauherrn wurde als Strafverteidiger von Rosa Luxemburg, Walter Bullerjahn und Carl von Ossietzky bekannt. Sein Anteil am Gelände wurde 1933 von der Gestapo aus politischen Gründen beschlagnahmt.

1994 Neunundneunzig Jahre später
Wibke Janssen und Kirsten Seeligmüller geb. Niemann suchen nach einem Probenraum für ihr Tanztheater. Sie mieten 300qm Fabriketage in der Kastanienallee 79: SAAL 1. Die alte Bausubstanz spielt für den Charakter und die Atmosphäre von DOCK 11 eine große Rolle.
In schrittweisem und gänzlich privat finanzierten Ausbau wurde der pure Zustand der Räume wiederhergestellt. Funktionale, technische und sanitäre Einbauten wurden besonders sensibel getätigt, so dass sie sich zeitlos, natürlich und authentisch einpassen.
1994 beginnt  DOCK 11 in den Räumen des heutigen SAAL 1 mit Unterrichtsklassen und gelegentlichen Abendveranstaltungen. Der Zuspruch in der Tanzszene ist so stark, dass das Profitraining boomt, der Bedarf des DOCK 11 als Proben- und Aufführungsort steigt.          

1995
1995 erweitert sich das DOCK 11 um weitere 230qm  mit SAAL 2 als Probenraum am Tage und Unterrichtsstudio am Abend.

1996
Ausbau der Theaterhalle: Ihr Grundriss, die Ästhetik der Fenster und Wände überzeugten so sehr, dass sie 1996 mit viel Selbsthilfe ausgebaut wurde. Die Theaterhalle wird zur Zeit von “Der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten” anteilig gefördert. 

EDEN*****

Da der Bedarf an Proben- und Produktionsräumen kontinuierlich wuchs, unterhielt DOCK 11 seit 2000 bis 2008 weitere temporäre Produktionsräume in Turnhallen oder Fabriketagen. Die Notwendigkeit, einer Verbesserung der Raumsituation für die Künstler besteht somit schon lange. Aus inhaltlichen und ökonomischen Gründen erweitert sich DOCK 11 deshalb 2009 um weitere ca. 3230 qm auf einem 4980 qm großen Grundstück, dem EDEN*****: 5 Studios, zwei Villen und eine Remise.
Die Baukosten der Neubauten mit fünf Studios wurden von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie gefördert.

Die neue imense Erweiterung durch Raumformate des EDEN***** von 9-300 qm bieten allen Kunstsparten Ateliers und Produktionsräume. Sie dienen ab November 2009 als Plattform für neue genreübergreifende künstlerische Entwicklung und Austausch.

Durch einen 60jährigen Pachtvertrag haben die Künstler, Besucher, Mitarbeiter, Schüler, etc. die Möglichkeit, über einen sehr langen Zeitraum, den Standort zu nutzen. Bewegung und ständige Erneuerung durch Menschen verschiedener Generationen und unterschiedlichster Themen durchweben, durchfliessen die Räume. Diese sind das Fundament und stützen mit einem zuverlässigen, festen Charakter in einer immer unübersichtlichen Welt. 

 

„Kunst ist eine Addition von Einzelleistungen.“

DOCK11

DOCK 11 EDEN***** ist Teil der vielfältigen und internationalen Tanzszene und verbindet räumlich und strukturell die Bereiche Produktion, Pädagogik und Präsentation.

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